Hilfe zur Selbsthilfe: Die Schweiz im Cyberraum
Shownotes
Für diese Spezialfolge war Host Oliver wieder unterwegs und hat Florian Schütz getroffen, den Direktor des Schweizer Bundesamts für Cybersicherheit BACS. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sich der Schweizer Ansatz in der Cybersicherheit von dem Deutschlands unterscheidet – und warum die Schweiz aufgrund ihrer Größe häufig agiler und pragmatischer handeln kann. Der BACS-Direktor geht einen etwas anderen Ansatz als das deutsche BSI: Schweizer Firmen und Organisationen sollen in erster Linie dazu befähigt werden, sich selbst zu schützen - und macht das an einem plastischen Beispiel deutlich: "Das ist in etwa so, als würde man auch mal beim Fußgängerstreifen über eine rote Ampel laufen und dabei das Risiko selbst kalkulieren", erklärt er. Im Gespräch erläutert er auch, warum er sich über Angriffe freut, so lange sie erfolglos sind, und wie das BACS mit Angreifer-Infrastrukturen umgeht, die in der Schweiz sitzen. Zum Abschluss hat Florian Schütz noch eine klare Botschaft: "Keine Angst vor Cybersicherheit" - die Digitalisierung bietet so viele Chancen, das sollte man risikobewusst angehen. Dabei hilft es, über Cybervorfälle einen transparenten Austausch zu haben."
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